1.1 Beispiele für Kennzahlensysteme
Grundsätzlich besteht auch die
Möglichkeit, Kennzahlen zu einem System zusammenzuführen, das dann
als Kennzahlenkombination bzw. –system bezeichnet wird.

Mit Kennzahlensystemen wird
versucht, die betriebswirtschaftlichen Interdependenzen von
Einzelaussagen deutlich zu machen, um die Qualität der Gesamtaussage
so zu verbessern. Betriebswirtschaftliche Kennzahlensysteme
enthalten mindestens zwei betriebswirtschaftliche Kennzahlen, die in
rechnerischer Verknüpfung oder in einem
Systematisierungszusammenhang zueinander stehen. Somit enthält ein
Kennzahlensystem Informationen über einen oder mehrere
betriebswirtschaftliche Sachverhalte. In der Praxis und Theorie wird
zwischen zwei Formen von Kennzahlensystemen unterschieden (vgl.
Meyer 1994, S. 42):
-
Ordnungssysteme: Sie teilen die
Kennzahlen bestimmten Tatbeständen zu und erfassen hierdurch
bestimmte Aspekte der Unternehmung.
-
Rechensysteme: Sie beruhen auf rechnerische Zerlegung von
Kennzahlen und haben die Struktur einer Pyramide.
(oben)
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