1.1.4.3 Aufbau der Balanced Scorecard
(hier:
Ausführliches Beispiel einer BSC)
Unternehmen sind dann besonders erfolgreich, wenn sie die einzelnen Bereiche
ihres Unternehmens entsprechend ihrer Leistungspotenziale führen. Sie haben
erkannt, dass der Gesamterfolg immer auf mehreren Beinen steht und dass eine
einseitige Ausrichtung häufig nur kurzfristige Erfolge bringt, aber langfristig
das Gegenteil bewirkt. Somit erkennen sie auch, wann und wo sich ihr Unternehmen
im Gleichgewicht befindet. Wer also einen dauerhaften Erfolg sucht, wird sich
nicht nur um ein Ziel kümmern, sondern möglichst um mehrere gleichzeitig. Dabei
ist die Ausgewogenheit, die Balance, wichtig. An diesem Prinzip setzt die
Balanced Scorecard an, und zwar in dreifacher Hinsicht: in der Darstellung des
Unternehmens, in der Einbeziehung aller wichtigen Organisationseinheiten und in
der Kommunikation mit allen Mitarbeitern.

„Balanced“,
die Ausgewogenheit, ist nur ein Element des Konzeptes. Vor allem geht es um die
Gestaltung einer Scorecard, eines Berichtsbogens. Diese enthält die
Steuerungsgrößen des Unternehmens, d. h. die Kennzahlen und/oder die Ziele, die
nach dem Prinzip der Ausgewogenheit ausgewählt wurden. Eine Scorecard soll ein
effektives und übersichtliches Arbeitsinstrument sein sowie operative und
strategische Entscheidungen unterstützen. Außerdem informiert sie über das
aktuelle Maß der Zielerreichung.
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