Die Zentrale Anzeigenstatistik (ZAS) ist eine solche Untersuchung. Dafür werden von www.pz-online.de die entsprechenden Daten herunter geladen und in entsprechenden Datenreihen (Anzeigenseiten pro Ausgabe) für jeden Werbeträger (und Verlag) in den entsprechenden Charts eingefügt. Durch die Betrachtung eines mehrjährigen Horizonts besteht die Möglichkeit einen Trend der „Anzeigenseiten pro Ausgabe“ zu erkennen. Diese Informationen können unter anderem für interne Planungen benutzt werden und sollten auch als Basis für Verhandlungen mit den Verlagen genutzt werden. Außerdem besteht die Möglichkeit, die ermittelten Verläufe direkt mit dem zyklischen Anzeigenpreis gegenüberzustellen, um somit Korrelationen (anti-/zyklisch) festzustellen.
ZAS Anzeigenseiten pro Ausgabe

Quelle: eigene Darstellung Daten: PZ-Online
In der oberen Abbildung wird eine ZAS-Kurve für die Publikumszeitschrift „Brigitte“ illustriert. Erkennbar ist das im Jahr die Anzeigenseiten im Jahr 2006 höher sind als noch im Jahr zuvor, d.h. die „Brigitte“ ist von Werbetreibenden bzw. den Mediaagenturen bevorzugt belegt worden. Dies ist sowohl für das Mediahaus „Gruner + Jahr“ als auch für Werbetreibende positiv zu sehen, sowohl von „Gruner + Jahr“ und den werbetreibenden bedeutet das die „Brigitte“ ein attraktives Werbemittel ist. Außerdem ist hier das Phänomen Sommerloch zu erkennen, in den Sommermonaten ist ein Rückgang der Anzeigenseiten deutlich zu erkennen.
Preis- und Anzeigenabweichung im Vergleich
| a) Brigitte

Quelle: eigene
Darstellung |
b) Gala

Daten: (Grund-)Preise
lt. PZ-Online 2007
Anzeigenvolumen ZAS ø 2003-2005 |
Zusätzlich besteht die Möglichkeit weitere Werte im Vergleich mit der ZAS zu setzten. So ist in Abbildung a zu erkennen, dass der (Anzeigen-)Preis der „Brigitte“ der Saisonalität angepasst ist. Diese zyklische Preisanpassung ist jedoch kein Grundgesetz, wie in Abbildung b bei der „Gala“ zu sehen ist. Andere Werbemittel unterliegen Preislich keinen Saisonellen Schwankungen, z.B. die Titel des „Jahreszeiten Verlages“.
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