1.2 GELDMENGEN IM EURO-WÄHRUNGSGEBIET
„Geld übt bestimmte Funktionen aus und Geld hat bestimmte Wirkungen. In diesem
Sinn ist die Geldmenge (M) ein analytisches Konzept, ein Konzept, welches zur
Erklärung der Wirkung des Geldes und als Zielgröße der Geldpolitik herangezogen
wird.“ Diese Geldmenge (M) genau abzugrenzen ist, ist eine Frage der
analytischen und geldpolitischen Zweckmäßigkeit, die bislang nicht gültig
geklärt ist.(Baßeler U.; S.456)
In der Europäische Wirtschafts- und Währungsunion (EWWU) werden drei
Geldmengenkonzepte abgegrenzt (vgl. Abb.1; S.17), die nach dem Liquiditätsgrad
unterschieden werden:
-
eine eng gefasste Geldmenge M1 (=
Bargeld BG + Giralgeld D)
-
eine mittlere Geldmenge M2 (= M1 +
Termineinlagen TE)
-
eine weit gefasste Geldmenge M3 (= M2 +
SE)

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