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    Motive der Geldhaltung

    3.2 … ÄNDERUNG DES BRUTTOINLANDPRODUKTS
     

    Wirtschaftssubjekte halten Geld ausschließlich in der Funktion als Zahlungsmittel. Also in der Transaktionskasse. Die wichtigste Variable der Transaktionsnachfrage, ist die Höhe des Bruttoinlandproduktes. Je größer das Bruttoinlandprodukt ist, umso höher wird die Geldnachfrage sein um Transaktionen abzuwickeln. Sinkt das Bruttoinlandsprodukt so geht die Nachfrage nach Geld für wirtschaftliche Transaktionen zurück.

    ð     Hohes BIP à hohe Nachfrage nach Geld zu Transaktionszwecken (LT

    ð     Niedriges BIP à Geringe Nachfrage nach Geld zu Transaktionszwecken (LT

    (Hanusch H.; .337)

    Beispiel beim Gleichgewicht von Geldnachfrage und –menge.

    Geg.:

    v = 4
    à k = ¼
    Y
    · P = 100 · 1 à BIP = 100
    ð     M = 25

    Wenn nun das Bruttosozialprodukt unter Ceteris paribus doppelt so hoch ist, also 200 dann wird sich die Geldmenge bzw. Geldnachfrage verdoppeln.

    Diese Veränderung muss auch bei der Geldnachfrage zu Transaktionszwecken (LT) zustande kommen. Dazu wird die Formel der Umlaufgeschwindigkeit nach der Geldmenge umgestellt.

    LT = 1/v · Y
    v = (Y · P) / M
    M = (Y · P) / v
    25 = 100 / 4
    50 = 200 / 4

    Es ist ersichtlich, dass sich die Transaktionskasse bei gleicher Veränderung des Bruttoinlandsprodukts genauso wie die Geldnachfrage verdoppelt.

    (oben)


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