2.1.3.
Vorratsintensität
Die Vorratsintensität
wird in Literaturwerken auch als Lagerintensität oder Grad der Lagerhaltung
bezeichnet. Hierbei werden die Vorräte ins Verhältnis zum Gesamtvermögen
gesetzt.

Die Lagerintensität gibt Aufschluss über die
Kapitalbindung in den Vorräten an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen, sowie an
Halb- und Fertigfabrikaten. Hierbei können Veränderungen im Zeitvergleich
erkannt werden. Steigt der Grad der Lagerhaltung, so wird zunehmend Kapital
gebunden und die Liquidität sinkt. (vgl. o.V. 3; 2005;
www.ulh-inmediasres.de)
Die Erhöhung der Vorratsintensität kann
verschiedene Ursachen haben, möglich sind zum einen das große Mengen, aufgrund
von günstigen Einkaufsbedingungen, an beispielsweise Rohstoffen gekauft wurden
und nun auf Lager liegen. Zum anderen könnte aber auch eine mangelhafte
Lagerorganisation und Lagerbuchhaltung der Grund für die Erhöhung der
Lagerintensität sein, oder sie kann auch auf Absatzprobleme hinweisen (sofern
keine Änderungen der Vorratspolitik im Unternehmen vorliegen). (vgl. o.V. 4;
2005; www.controllingportal.de)
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