3.4.2.
Umschlagsdauer der Vorräte (Lagerdauer)
Die Vorräte eines Unternehmens werden
als Bestandteil des Umlaufvermögens, dem kurzfristig gebundenen Vermögen,
zugerechnet. Die folgende Kennziffer soll
Informationen über die Bindungsdauer, des im Vorratsvermögen investierten
Kapitals liefern, also wie viele Tage die Vorräte im Durchschnitt im Unternehmen
verbleiben, bis sie verbraucht werden. (vgl.Küting,Weber;1997;S. 97)

Die Kennzahl zeigt auf, wie lange die Vorräte
und das dafür benötigte Kapital im Durchschnitt gebunden sind. Eine Reduzierung
der Lagerdauer führt zu einer niedrigeren Kapitalbindung und damit verbunden zu
einer Steigerung der Wirtschaftlichkeit.
Zur Berechnung der
Umschlagsdauer der Vorräte ist die Umschlagshäufigkeit der Vorräte notwendig.
Die Formel hierfür lautet allgemein:

Im Speziellen lautet sie wie folgt:

Die Kennzahl zeigt auf, wie die Beziehung
zwischen Materialverbrauch und Lagerbestand ist. Sinkt die Kennzahl, nehmen
Lagerhaltung und damit die Kapitalbindung zu (neg. Bedeutung).
Die Herstellkosten des Umsatzes
werden von externen Analytikern aus der GuV entnommen, wenn das
Gesamtkostenverfahren zur Anwendung kommt. (vgl. o.V. 8+9; 2005;
www.controllingportal.de)

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