„Der Cash Flow wird für Investitionsausgaben, zur Schuldentilgung und zur Gewinnausschüttung verwendet; er ist also keine frei verfügbare Größe.
Man erwartet zwei Aussagen von dem Cashflow. Erstens dient er zur Beurteilung der Liquidität, denn sie lässt besser beurteilen als mit Liquiditätskennzahlen und als zweites wird der Cashflow gerne zur Analyse der Ertragskraft benutzt, weil er solche Posten enthält die gerne zur Gewinnmanipulierung verwendet werden (z.B. Abschreibungen oder Rückstellungen).
Der Cashflow wird retrograd zum Jahresabschluss ermittelt indem auszahlungsunwirksame Aufwendungen addiert und einzahlungsunwirksame Erträge abgezogen werden. Es verbleibt die Differenz, also der Cashflow.

Jedoch kann nicht eindeutig auf die Ertragskraft geschlossen werden, denn der Cashflow enthält auch echte Aufwendungen wie z.B. Abschreibungen. Es gibt keine sichere Einschätzung der Ertragskraft, deshalb sollte die Verfahren, zur Ermittlung der Ertragskraft nebeneinander verwenden. (vgl. Rollwage; 1999; S. 57)
drucken
vollständige Arbeit
Download 