3.14
Cash
Flow
„Der Cash Flow
wird für Investitionsausgaben, zur
Schuldentilgung und zur Gewinnausschüttung verwendet; er ist also keine frei
verfügbare Größe.“
Man erwartet zwei Aussagen von dem Cashflow.
Erstens dient er zur Beurteilung der Liquidität, denn sie lässt besser
beurteilen als mit Liquiditätskennzahlen und als zweites wird der Cashflow gerne
zur Analyse der Ertragskraft benutzt, weil er solche Posten enthält die gerne
zur Gewinnmanipulierung verwendet werden (z.B. Abschreibungen oder
Rückstellungen).
Der Cashflow wird retrograd zum
Jahresabschluss ermittelt indem auszahlungsunwirksame Aufwendungen addiert und
einzahlungsunwirksame Erträge abgezogen werden. Es verbleibt die Differenz, also
der Cashflow.

Jedoch kann nicht eindeutig auf die Ertragskraft geschlossen werden,
denn der Cashflow enthält auch echte Aufwendungen wie z.B.
Abschreibungen. Es gibt keine sichere Einschätzung der Ertragskraft,
deshalb sollte
die Verfahren, zur Ermittlung der Ertragskraft nebeneinander
verwenden.
(vgl. Rollwage; 1999;
S. 57)
(oben)
drucken
vollständige Arbeit
Download
