2.1.1. Anlagenintensität I
Die Anlagenintensität I
zeigt das Verhältnis von Anlagevermögen und
Gesamtvermögen auf.

Die Anlagenintensität gibt
Aufschluss über die Wirtschaftlichkeit des Einsatzes der Anlagegüter in einem
Unternehmen. Das bedeutet, dass eine hohe Anlagenintensität I einen hohen
Eigenkapitalanteil verlangt bzw. einen hohen Anteil des langfristigen
Fremdkapitals am Gesamtkapital. Also je höher die Anlagenintensität I ist, desto
geringer ist die Liquidität und umso geringer ist die Bildung von „totem
Kapital“ im Umlaufvermögen und desto solider ist die Finanzierung des
Unternehmens. Diese Kennzahl gibt darüber Aufschluss, wie sich das betrachtete
Unternehmen an Rezession und Expansion anpasst. Es erfolgt eine bessere
Beurteilung des damit verbundenen Unternehmerrisikos. Das Risiko steigt mit
wachsender Anlagenintensität I und damit sinkt die Flexibilität der
Unternehmung. (vgl. o.V. 1; 2005; www.controllingportal.de)
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