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Informationsmanagement
Vorteile
der integrierten Standard-Anwendungssoftware
Was versteht man
unter integrierter Standard-Anwendungssoftware? Beschreiben Sie die
Vorteile für ein Unternehmen, wenn es eine derartige Software
einsetzt.
„In den letzten
Jahren wurden die Vorteile und Notwendigkeiten einer integrierten
Informationsverarbeitung immer mehr erkannt.“ Beispielsweise
entstehen durch das Angebot von integrierter Standard-Anwendungssoftware und effizienter Datenbanksysteme auch
Möglichkeiten zu deren Realisierung. Allerdings entstehen Gefahren
für die Integration aus der EDV-Emanzipation. Es wurde eine stärkere
Integration innerhalb der Anwendungssoftware gefordert mit den
Vorteilen einer geringen Datenredundanz und damit niedrigeren
Speicher- und Datenpflegekosten. Weitergehend fordert man eine
integrierte Datenbasis, weil ein Sachbearbeiter ggf. im Dialog auf
mehrere Daten (Informationsquellen) zugreifen muss. Des Weiteren
erfordern die Interpendenzen eine engere Verzahnung der
Anwendungssoftware zwischen den betrieblichen Planungsabläufen. „Der
EDV-Einsatz im Fertigungsbereich wird gegenwärtig durch folgende
Entwicklungsrichtungen bestimmt:
Ø
Einsatz programmierbarer Roboter
Ø
Einsatz von NC-Werkzeugmaschinen
Ø
Einsatz von zentral über Minirechner programmierbaren
Werkzeugmaschinen (DNC-Maschinen)
Ø
Einsatz von über Minicomputer gesteuerten Fertigungssystemen
einschließlich der Transportsteuerung und des Werkzeugwechsels
(Flexible Fertigungssysteme)
Ø
Einsatz von computergestützten Konstruktion und
Arbeitsplanerstellung (CAD / CAM)
Ø
Einsatz von automatischen Lagerverwaltungssystemen (Hochregallager)
Ø
Prozesssteuerung von Fertigungsanlagen
Ø
Einsatz von automatischen Datenerfassunksystemen an
Produktionsanlagen zur Speicherung von Ausfallzeiten und
Produktionsleistungen im Rahmen der Betriebsdatenerfassung
Ø
Einsatz von Terminals und Zeiterfassungssystemen im Rahmen der
Betriebsdatenerfassung für auftragsbezogene Daten und Lohndaten
Ø
Einsatz von dialogorientierter Planungssoftware zur
Produktionsplanung und –steuerung (PDS) auf Grundlage der
Datenbanksystemen.“
Trotz der
unterschiedlichen Entwicklungsansätze sind die Problembereiche
miteinander verbunden. Beispielsweise besteht zwischen den CAD / CAM
und DNC-Werkzeugmaschinen eine enge Verbindung, da das CAM bereits
die Programme für die DNC-Maschinen erstellt. Trotzdem bergen die
Entwicklungen Gefahren für Insellösungen. Dies entsteht dadurch,
weil verschiedene Anwendungen von unterschiedlichen Herstellern
Spezialhardware entwickelt wurde (z.B. in den Bereich der CAD).
(vgl. COMPUTERWOCHE Nr. 06 vom
04.02.1983)
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