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    Informationsmanagement

    Online-Shop

    Ein mittelständisches Produktionsunternehmen mit 500 Arbeitsplätzen möchte seine Produkte zusätzlich zu den herkömmlichen Vertriebskanälen durch einen Online-Shop vermarkten.

    a)      Was spricht dafür, dieses Vorhaben als IS-Projekt durchzuführen? Beschreiben Sie mindestens 4 Gründe.

    Durch die Erweiterung zu dem herkömmlichen Vertriebskanal werden in der DV-Abteilung neue zusätzliche Arbeitsplätze geschaffen, welche sich mit den speziellen Anforderungen im E-Business und E-Commerce auskennen. Sofern sich der Online-Shop rentiert werden die Absätze steigen, d.h. die Produktion muss erhöht werden was teilweise durch Rationalisierung, Personalentwicklung und -beschaffung geschehen kann. Es entsteht ein Größenvorteil (den so genannten Economic of scale) für das Unternehmen, d.h. die variablen Kosten werden sinken, dementsprechend werden höhere Gewinne erzielt. Jedoch sollte man nicht vergessen, dass man im internationalen Wettbewerb steht und sollte diese Gewinne in Forschung & Entwicklung (F&E) investieren um diese Marktposition zu halten bzw. zu verbessern.

    b)    Aus welchem Unternehmensbereich soll die Projektleitung stammen? Begründen Sie Ihre Antwort.


    Eine solche Aufgabe sollte von einem Business-Manager geführt werden, der ein persönliches Interesse am Erfolg hat. Jemanden der sich mit der ganzen Kraft seiner Position über innere Widerstände hebt. „Ideal ist, wenn diese Person noch als Geldgeber fungiert.“ Ihm muss die Wechselwirkung zwischen Funktionalität, Terminplanung und Budget klar sein, bevor er an den Schrauben dreht. Unterschiedliche Ziele verlangen unterschiedliche Typen, den Knochenbrecher, den Erbsenzähler, den geschickten Diplomaten etc. Da Niemand diese Qualifikationen gleichzeitig parat hat sollte man sich überlegen ob man den Knochenbrecher mit der „Licence to fire“ oder ggf. den geschickten Diplomaten beschäftigt. Für dieses Bsp. sollte ein E-Business und E-Commerce Profi eingesetzt werden der ggf. als Geldgeber eintritt und den Online-Shop als Profit-Center leitet. Des Weiteren muss er in Verbindung zur Produktionsstätte haben, damit die online georderte Menge sofort produziert und versendet werden kann. (vgl. COMPUTERWOCHE Nr. 47 vom 24.11.2000 Seite 92-94)

    c)    Beschreiben Sie 2 Aufgaben, die ein IV-Lenkungsausschuss für dieses Projekt haben kann. Begründen Sie Ihre Antwort.

    Ohne die Behandlung und Genehmigung von Anträgen durch den IV-Lenkungsausschuss (Lenkungsausschuss mit Veto-Recht) wird keine Beschaffung mehr durchgeführt. „Dies gilt auch für die Planung der entsprechenden Investitionen.“ Solche Entscheidungen / Aufgaben könnten u.a. die Einführung eines Local Area Networks (LAN), die Einrichtung eines Backup-Rechenzentrums, eines Zutrittssicherungsystem, die Mitsprache bei der Aufstellung eines Investitionsplans sein.

    Für das oben genante Bsp. ist ein Projekt zur Verbesserung der Bürokommunikation, durch verstärkten PC-Einsatz, den Ausbau der IuD (Information und Dokumentation) notwendig, um den Online-Antrag direkt in die Produktion weiterzuleiten um die georderte Menge des Produktes im just-in-time Verfahren zu fertigen. Wenn die Produktion nicht sofort beginnen kann, weil lt. Datenbank Material fehlt kann dieses sofort an Lieferanten mitgeteilt werden und der Kunde erhält eine Auftragsbestätigung in der der Liefertermin angegeben ist. Um das Unternehmen effizienter arbeiten zu lassen, sollte man den Anwenderkreis vergrößert (Finanzbuchhaltung, technische Dokumentation, Programm dokumentation). (vgl. COMPUTERWOCHE Nr. 28 vom 11.07.1986)

    d)      Eine Vorstudie hat ergeben, dass der Online-Shop mit Hilfe von Entwicklungswerk­zeugen als Eigenentwicklung erstellt werden soll. Beschreiben Sie für diesen Fall grob die Phasen, in die sich das Projekt gliedern lässt.

    (oben)


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