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Informationsmanagement
Auswirkungen des CObIT-Konzept
Beschreiben Sie,
auf welche Aufgabenbereiche des strategischen
Informationsmanagements das CObIT-Konzept Auswirkungen hat.
„Generelle
Immunität gegen IT-Sicherheitsrisiken gibt es nicht.“ Daran ist
nicht nur das knappe IT-Budget schuld sondern auch die Komplexität
der IT spielt eine wichtige Rolle.
Abhelfen kann ein
gezieltes Risikomanagement, indem es die Einflussfaktoren genau
untersucht und transparent macht. „Projektrisiken können durch
gezielte und umfassende Planung unter Kontrolle gehalten werden.“
Die Probleme die auftreten können sind von vielfältiger Natur und
nicht leicht abzuwehren.
Am Anfang steht die
Schutzbedarfsfeststellung. „Sie
liefert die Grundlage für Vereinbarungen zur Entwicklung, Wartung
und Betrieb der jeweiligen IT-Anwendung, der Wert dieser Anwendung
wird darin aus fachlicher Sicht beschrieben. Bezüglich der
IT-Sicherheit lauten die Schutzziele Verfügbarkeit, Vertraulichkeit,
Verbindlichkeit und Integrität.“ Um diese Maßnahmen zu erreichen
z.B. auf unbefugten Zutritt, gesetzliche Bestimmungen,
Empfindlichkeit der Soft- und Hardware sowie Anwendungsfehler zu
identifizieren und durchzuführen – im Bestfall bereits im Rahmen der
Entwicklung. Dafür bedarf es einer Abstimmung, die es ermöglichen
jede Anwendung in sehr hohen, hohen, mittleren und niedrigen
Schutzbedarf einzustufen. „Die Einstufung definiert, inwieweit die
jeweilige Anwendung kritisch für den wirtschaftlichen Erfolg ist.“
Anwendungen mit
mittleren oder niedrigen Schutzbrief werden durch den
Grundschutzbrief abgedeckt – sichergestellt durch die Ausstattung
und die Abläufe der IT-Abteilung. „Der Grundschutz lässt sich nach
Bedarf ausgestalten.“ Anknüpfspunkte findet man im
IT-Grundschutzhandbuch (BIS) oder in einem Standard für
IT-Organisation und Prozesse wir CObIT.
Für Anwendungen mit höherem Schutzbedarf wird eine
anwendungsspezifische Risikosammlung und Analyse durchgeführt,
welche die Hard- und Software, Schnittstellen, Organisationen und
Abläufe berücksichtigt. Die dann folgende Risikobewertung beinhaltet
die Eintrittswahrscheinlichkeit und die qualitativen sowie
quantitativen Auswirkungen der Risiken, d.h. die Höhe des
potenziellen Schadens. „Die Risiken und Auswirkungen
werdenaggregiert, so lässt sich das Gesamtrisiko für die
Geschäftstätigkeit des Unternehmens im Zusammenhang mit der
betrachteten Anwendung feststellen.“ Maßnahmen sollen entweder die
Eintrittswahrscheinlichkeit oder die Schadenshöhe vermindern.
Dies betrifft technische, organisatorische, administrative und
bauliche Prozesse. Es kommen auch Delegation und Transfer über
Verträge und Versicherungen in Frage. Unerlässlich für den optimalen
Schutz ist natürlich die Kosten- / Nutzenbetrachtung. Daher wird der
Maßnahmenkatalog nicht alle möglichen Schritte enthalten. Trotzdem
gewinnen Unternehmen so einen Status, in dem sie wissen, was sie tun
und was sie bewusst unterlassen.
Für die Fortführung der Geschäftstätigkeit ist ein vorausschauendes
Risikomanagement unerlässlich. „Der strukturierte Umgang mit dem
Thema Risiko schafft Klarheit und Transparenz – das Verfahren ist
anpassbar auf Unternehmensgröße und Brache.“ Auch wenn ein
Restrisiko bleibt, die Abhängigkeit kann so in Kauf genommen werden.
(vgl.
http://www.ap-verlag.de)
(oben)
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