5. Zusammenfassung der Balanced Scorecard
Die Balanced
Scorecard ist kein reines Kennzahlensystem, sondern ein strategisches
Steuerungsinstrument. Sie verbindet die Unternehmensstrategie mit den operativen
Geschäftsprozessen, was sie für die handelnden Personen ausführbar macht. Durch
die Balanced Scorecard werden finanzielle Kennzahlen vergangener Leistungen um
die treibenden Faktoren zukünftiger Leistungen ergänzt. Aus der
Unternehmensvision und –strategie werden die Ziele und Kennzahlen abgeleitet
(vgl. Pietsch/Memmler, 2003, Seite 34). Ihre Erstellung und deren Umsetzung sind
kein einmaliger, abgeschlossener Vorgang (vgl. Engelhardt, 2002, Seite 26),
vielmehr dient sie, da sie kein reines Messinstrument ist, der Unterstützung
wesentlicher Managementprozesse, wie der Entwicklung der Unternehmensstrategie,
der Kommunikation, der Verbindung von operativem Geschäft und Strategie, sowie
dem ständigen Lernen im Sinne eines kontinuierlichen Feedback-Prozesses. Durch
Veränderungen im Unternehmen können sich auch Anpassungen der Balanced Scorecard
ergeben. Hierzu sind Feedback-Prozesse notwendig, um Abweichungen zwischen
Strategie und Umsetzung zu verfolgen und daraus entsprechende Konsequenzen für
das Unternehmen zu ziehen. Ein solcher Prozess beginnt bereits beim Überdenken
der Strategie eines Unternehmens durch das Management (vgl.
Ehrmann, 2002, Seite 162)!
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