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    Balanced Scorecard an einem fiktiven Unternehmen

    3.5.2.1. Spätindikatoren

    Spätindikatoren werden auch als traditionelle Kennzahlen bezeichnet. Diese präsentieren bereits erreichte Ergebnisse (vgl. Ehrmann, 2000, Seite 197), die die gemeinsamen Ziele verschiedener Strategien widerspiegeln. Spätindikatoren werden oft aus Daten des Jahresabschlusses, durch das betriebliche Rechnungswesen, ermittelt. Hinter dem Begriff „Spätindikatoren“ verbergen sich Kennzahlen wie zum Beispiel die Rentabilität, der Marktanteil und die Kundenzufriedenheit oder auch die Mitarbeiterqualifikation (vgl. Kaplan/Norton, 1997, Seite 144).

    Im Folgenden sollen die Spätindikatoren Kundenzufriedenheit und Marktanteil auf die FIKTIV GmbH angewandt werden:

    Die Kundenzufriedenheit wird anhand des Zufriedenheitsgrads der Kunden der FIKTIV GmbH mit Hilfe von Umfragen über die Kundenzufriedenheit, anhand von 3 Techniken gemessen: Fragebögen per Post, Telefoninterviews und persönliche Interviews (vgl. Kaplan/Norton, 1997, Seite 69). Die Auswertung der Umfragen für das Jahr 2005 durch das Meinungsforschungsinstitut MFI hat ergeben, dass 80% zufrieden bis sehr zufrieden sind, 7% wünschen sich schnelleren Service bei Reparaturen, 5% erwarten mehr Innovationsmut in der Produktentwicklung, 5% erhoffen sich kompetentere Kundenberatung und 3% sind überhaupt nicht zufrieden.

    Der Marktanteil (vgl. Ehrmann, 2002, Seite 116) wird als Maßstab für die Marktposition der FIKTIV GmbH gegenüber den Konkurrenten definiert.

     

    Marktanteil als Spätindikator in der Balanced Scorecard

     

    Die FIKTIV GmbH will ihren Marktanteil im Jahr 2007 auf 25%, 2008 auf 30% erhöhen. Der Marktanteil wird von den übrigen Kennzahlen der Kundenperspektive beeinflusst.  


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