Die FIKTIV GmbH ist ein junges, mittelständisches Dienstleistungsunternehmen in Mecklenburg-Vorpommern, das seit 2000 am Markt ist. Dominierender Geschäftsbereich ist die individuelle Herstellung von Stahlgütern für Privat- und Geschäftskunden. Die FIKTIV GmbH beschäftigt derzeit 110 Mitarbeiter.
Der Schwerpunkt der FIKTIV GmbH liegt aufgrund der Standortvorteile und der guten technischen Voraussetzungen im traditionellen Stahl-, Vorrichtungs- und Sonderbau. Bereits 2000 erkannte das Management, dass die Nachfrage nach Bauelementen in den neuen Bundesländern erstaunlich gewachsen war. Infolge der Marktentwicklung wurde die Produktion von Fenstern, Türen und Fassaden aus Aluminium, Kunststoff und Stahl in Kombination mit Glas begonnen. Die Vorzüge begründen sich in der flexiblen und umfangreichen Produktpalette. Der technische Stand garantiert die Erfüllung höchster Qualität und Produktionsvermögen.
Der Umsatz konnte von 2000 bis 2003 kontinuierlich gesteigert werden, 2004 stagnierte der Umsatz und sank 2005 auf 5,8 Millionen Euro, wie Abbildung 1 verdeutlicht (vgl. Rothlauf, 2004, S. 489 ff.).

Aus diesem Grund hat sich die FIKTIV GmbH dafür entschieden, die Balanced Scorecard ab Juli 2006 einzuführen und ab Januar 2007 umzusetzen. Damit soll der rückläufigen Umsatzentwicklung entgegengewirkt werden.
Das Management hat sich für eine Planung nach dem Gegenstromverfahren entschieden, arbeitet ihre Zielvorstellungen aus und legt die entsprechenden Rahmenbedingungen fest. Wichtig ist dabei, die Mitarbeiter über den Planungsstand zu informieren, für Verbesserungsvorschläge offen zu sein sowie die Mithilfe der Mitarbeiter zur Erreichung der Ziele zu sichern. Wie bereits in der Aufgabenstellung erwähnt, setzt sich die FIKTIV GmbH bei der Umsetzung der Balanced Scorecard im Schwerpunkt mit der Kundenperspektive auseinander.
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