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3.1. Die Vision der Balanced Scorecard (zurück zum Inhalt)

Die Visionen sind die Wunschvorstellungen, die vagen obersten Ziele der Unternehmen, die sie anstreben. Diese dürfen sich nicht vollständig von der Realität lösen, da sie sonst nicht umzusetzen sind. Visionen können nicht mit der Unternehmenskultur und -philosophie gleichgesetzt werden, beeinflussen diese aber wesentlich. Obwohl sie sich nicht immer eindeutig formulieren lassen, gilt der Grundsatz: umso kürzer eine Vision in Worte gefasst ist, desto einprägsamer ist sie und desto leichter lässt sie sich in Ziele und Strategien umsetzen. Zum Beispiel könnte eine kurzgefasste Vision eines Unternehmens das Erreichen der Marktführerschaft bis zu einem bestimmten Zeitpunkt sein. In den Entwicklungs- und Formulierungsprozess müssen die Mitarbeiter des Unternehmens von Anfang an miteinbezogen werden. Um die Vision zu realisieren, darf diese nicht nur im Kopf des Managements vorhanden sein, sondern es müssen aus ihr heraus Strategien verfasst werden (vgl. Ehrmann, 2002, Seite 21 f.). Aus der Vision leitet sich somit die Gesamtstrategie ab (vgl. Pietsch/Memmler, 2003, Seite 37.)

Ohne Visionen ist kein echter Fortschritt im Unternehmen möglich (vgl. Ehrmann, 2002, Seite 21 f.).

Die Vision des Top Managements der FIKTIV GmbH wird auch der Leitgedanke für das Handeln aller Mitarbeiter und lautet: „Wir werden die FIKTIV GmbH zum kundenfreundlichsten und erfolgreichsten Unternehmen unserer Branche in Mecklenburg-Vorpommern machen. Dieses Ziel soll mit Unterstützung aller Mitarbeiter bis Ende 2008 umgesetzt werden.“

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