1.4. Aufbau der Balanced Scorecard
Unternehmen sind
dann besonders erfolgreich, wenn sie die einzelnen Bereiche ihres Unternehmens
entsprechend ihrer Leistungspotenziale führen. Sie haben erkannt, dass der
Gesamterfolg immer auf mehreren Beinen steht und dass eine einseitige
Ausrichtung häufig nur kurzfristige Erfolge bringt, aber langfristig das
Gegenteil bewirkt. Somit erkennen sie auch, wann und wo sich ihr Unternehmen im
Gleichgewicht befindet. Wer also einen dauerhaften Erfolg sucht, wird sich nicht
nur um ein Ziel kümmern, sondern möglichst um mehrere gleichzeitig. Dabei ist
die Ausgewogenheit, die Balance, wichtig. An diesem Prinzip setzt die Balanced
Scorecard an (vgl.
Preißner, 2002, Seite 5 ff.), und zwar in
dreifacher Hinsicht: in der Darstellung des Unternehmens, in der Einbeziehung
aller wichtigen Organisationseinheiten und in der Kommunikation mit allen
Mitarbeitern (vgl. Friedag/Schmidt,
2002, Seite 19).

„Balanced“,
die Ausgewogenheit, ist nur ein Element des Konzeptes. Vor allem geht es um die
Gestaltung einer Scorecard, eines Berichtsbogens. Diese enthält die
Steuerungsgrößen des Unternehmens, d. h. die Kennzahlen und/oder die Ziele, die
nach dem Prinzip der Ausgewogenheit ausgewählt wurden. Eine Scorecard soll ein
effektives und übersichtliches Arbeitsinstrument sein sowie operative und
strategische Entscheidungen unterstützen. Außerdem informiert sie über das
aktuelle Maß der Zielerreichung
(vgl. Preißner, 2002,
Seite 8).
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