1.1.2 Kennzahlensystem des Zentralverbandes der Elektrotechnik- und Elektronikindustrie
Das
Kennzahlensystem des Zentralverbandes der Elektronik- und
Elektrotechnikindustrie e.V. (ZVEI) ist, wie das Du-Pont-System, als Pyramide
konzipiert. Zusätzlich vereint das ZVEI-Kennzahlensystem die Merkmale eines
gemischten Rechen- und Ordnungssystems in sich. Dieses System (wurde erstmals
1969 vom ZVEI veröffentlicht) umfasst die Analysekategorien des
Unternehmenswachstums und der Unternehmensstruktur und
wird zur Unternehmensanalyse sowie als Planungsinstrument eingesetzt. Dieses
detaillierte und umfangreiche Kennzahlensystem (124 Kennzahlen, wovon 88
mathematische Verknüpfungs- und Hilfsziffern sind) soll der
Somit
wird eine sehr differenzierte Aussage über das Betriebsgeschehen erlaubt.
Das
ZVEI-System zerfällt in zwei Analysekategorien Unternehmenswachstum und –struktur.
Bei der Wachstumsanalyse werden absolute Zahlen verglichen, wie Auftragsbestand,
Umsatzerlöse, Jahresüberschuss, Cash Flow, Mitarbeiter. Demzufolge ist ein
schnell durchzuführender Zeitvergleich möglich.
Bei der
Strukturanalyse wird die Wirkung des Leverage-Effekts mit einbezogen, welcher
beim Du-Pont-System außer Ansatz bleibt. Als Spitzenkennzahl dieser Pyramide
wird die Eigenkapitalrentabilität verwendet. Des Weiteren wird die Unternehmung
an Hand weiterer relevanter Kennzahlengruppen analysiert, wobei
-
die
Rentabilität ausgehend vom Return on Investment,
-
die
Ergebnisstruktur,
-
die
Kapitalstruktur und
-
die
Kapitalbindung die Analyseschwerpunkte bilden.

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